Dr. Ingeborg Besch / The Ascension Factor

Datum: 26. Mai 2024
Uhrzeit: 16:00
Ort: Terminus, Kulturbistro, Bleichstr. 32, 66111 Saarbrücken
Aktuell

Eintritt: 10.- € (6.- € ermäßigt, 15.- € Soli-Preis*)

Vortrag: Dr. Ingeborg Besch – Live-Konzert: The Ascension Factor

Vortrag von Dr. Ingeborg Besch

„Amedeo Modigliani: Abstraktion und Sinnlichkeit – geht das?“


im Anschluß live:

The Ascension Factor – Jazzghosts

Johannes Schmitz – Gitarre
Michel Meis – Schlagzeug
Christof Thewes – Posaune, Elektronik, Komposition


Vortrag: Dr. Ingeborg Besch

„Amedeo Modigliani: Abstraktion und Sinnlichkeit – geht das?“

1884 wurde in Livorno, Italien, Amedeo Modigliani geboren. So spektakulär bis tragisch sein Lebenslauf auch anmutet, in der Kunst begann alles mit Cézanne. Modigliani avancierte nach seinem viel zu frühen Tod mit 35 Jahren zu einer Ikone. (Ein Biopic mit Al Pacino als Kunsthändler unter der Regie von Johnny Depp wird im Sommer in unseren Kinos erscheinen.)

Alle Theorien und malerischen Errungenschaften der beginnenden Moderne in Sinnlichkeit und Seelentiefe zu transformieren, das gelang nur einem: Amedeo Modigliani.

Die Referentin 

Ingeborg Besch studierte Kunstgeschichte, Archäologie und Germanistik an der Universität des Saarlandes und promovierte bei Prof. Dr. Lorenz Dittmann über Wassily Kandinsky.

Sie kuratierte die Ausstellung „Heinrich Bürkel – zwischen München und Rom“ in Pirmasens und war Mitarbeiterin der Galerie Schlichtenmaier Stuttgart.

Mit Gründung der Galerie Besch setzte sie gleichzeitig ihre Tätigkeit in Lehre und Forschung in der Erwachsenenbildung und an der Universität des Saarlandes fort. Sie bearbeitete den grafischen Nachlass des saarländischen Künstlers August Clüsserath und inventarisiert die Nachlässe von Hans Shröder und Walter Bernstein.
Weitere Ausstellungsprojekte waren der „Kunstpreis Robert Schuman“ in Saarbrücken und „Walter Bernstein – Heimkehr“, in der ehemaligen Bergbauanlage Reden.

2019 wurde die Galerie Besch in Illingen/Saar im eigenen Haus aus dem 17. Jh. als Galerie in der Alten Lateinschule neu gegründet, in der sie regelmäßig Ausstellungen präsentiert (aktuell s. www.alte-lateinschule.com).


The Ascension Factor – Jazzghosts

The Ascension Factor ist ein Ensemble, das Musik ohne Grenzen macht, und das schon seit 25 Jahren in wechselnden Besetzungen auftritt.
Der einzige rote Faden – neben den Kompositionen von Thewes – ist, dass Gitarre und Schagzeug mit von der Partie sind und dass es laut, schnell und gefrässig zugeht.
Zwischen Rock, Jazz und Neuer Musik wird draufgehalten.

Bei der neuesten Besetzung sind neben Thewes die 2 Wundertüten aus dem Saar/Lor/Luxraum dabei, nämlich Johannes Schmitz an der Gitarre und Michel Meis am Schlagzeug.

Johannes Schmitz


… wuchs in einer musikalischen Familie auf, erhielt im Alter von sieben Jahren den ersten Gitarrenunterricht. Zunächst beeindruckten ihn die Songs der Beatles.
Ab 1998 spielte er in Metal- und Punk-Bands und orientierte sich dann an Frank Zappa. In das Spiel der Jazzgitarreführte ihn dann Frank Jacob als Gitarrenlehrer ein. Er studierte in Köln an der Musikhochschule und Universität.
Er wirkte zudem in vielen Band-Projekten mit: Mit dem Pianisten Manuel Krass und dem Schlagzeuger Daniel Weber bildete er das Trio „Krassport“, das 2010 und 2012 zwei Alben bei JazzHausMusik veröffentlichte.
Mit dem Trompeter Daniel Schmitz, seinem älteren Bruder, unterhält er das Duo „NebenDaNeben“ (Album 2012 bei gligg records) und das Trio „Botanic Mob“  (gemeinsam mit Jörg Fischer). Mit Christof Thewes  arbeitet er im Quintett „Hydropuls“ und im Trio „Thewes-Prätzlich-Schmitz“.
Sein Trio „Uhl“ erweiterte sich mit Saxophonist Wollie Kaiser zum Quartett. Weiterhin spielt er in der Noise-Rock-Band „Ulnaris Sulcus“, einem Impro-Jazz Projekt mit Live-Elektroniker Uli Böttcher und einem akustischen Duo mit der Sängerin Èlodie Brochier, mit der er auch im Quartett „Ulnaris“ auftritt. Weiterhin gehörte er zum Quartett „Bagabonds“ von Kaori Nomura.
2013 wurde Schmitz als bester Instrumentalist mit dem HfM-Jazzpreis der Musikhochschule des Saarlandes ausgezeichnet.

Michel Meis

Der Schlagzeuger und Komponist Michel Meis studierte Jazz-Schlagzeug an den Musikhochschulen in Saarbrücken und Mannheim. Nach Anfängen in Klassik, Jazz und Metal beweist er heute seine Vielseitigkeit und Offenheit in zahlreichen Projekten, die von Jazz und zeitgenössischer Musik bis zu Pop oder elektronischer Musik reichen.

Neben seinem Livetronica-Projekt KOLIBRI spielt er derzeit mit dem Gilles Grethen Quartett (Jazz), Venerem (Kunstmusik), Christof Thewes (Jazz) und dem Singer-Songwriter Serge Tonnar.

Michel Meis ist Paiste Cymbals Endorser.

Christof Thewes


… begann 1976 Posaune zu spielen und arbeitet seit 1988 als freischaffender Musiker. Er leitet zahlreiche Ensembles und Musikprojekte, die sich zwischen modernem Jazz, freier Improvisation und Neuer Musik bis hin zu experimentellem Rock, Funk und Popmusik bewegen.
Diese Musik realisiert er in von ihm geleiteten Ensembles: Ch.Thewes Quarett, Phase Vier, Modern Chamber Trio/Ensemble, Thewes-Mahall-Rupp, Roder/Thewes u.v.a.
Ausserdem arbeitet er interdisziplinär dialogisch mit dem Schriftsteller, Sprecher und Filmemacher Alfred Gulden zusammen.
Thewes arbeitet/e mit Musikern wie Rudi Mahall, Uli Gumpert, Günther Baby Sommer, Albert Mangelsdorff, Wolf Biermann, Alexander von Schlippenbach u.v.a. und spielt in Ensembles wie dem „Globe Unitiy Orchestra“, „Ruf der Heimat“, „Zentralquartett“, „Die Enttäuschung“.
Thewes schreibt Auftragskompositionen für Rundfunk, Film und Kammerorchester.

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Infos und Musik von Christof Thewes unter
https://christofthewes.bandcamp.com und unter
http://www.christofthewes.de