Uwe Oberg / Christof Thewes DUO

Datum: 14. Juli 2024
Uhrzeit: 16:00
Ort: Kulturbistro "Terminus", Bleichstr. 32, 66111 Saarbrücken
Aktuell

Eintritt: 10.- € (6.- € ermäßigt, 15.- € Soli-Preis*)

Uwe Oberg / Christof Thewes DUO

Uwe Oberg / Christof Thewes DUO:

„Musik für Klavier und Posaune“


mit
Uwe Oberg – Klavier
Christof Thewes – Posaune


Uwe Oberg und Christof Thewes lernten sich Anfang der Nullerjahre kennen und spielen seitdem in unterschiedlichen Formationen (z.B. Lacypool) eine befreiende  Musik zwischen Improvisation und Komposition.

In ihren Egenkompositionen bewegen sie sich zwischen Jazz und zeitgenössischer klassischer Musik und kreieren so einen Sound, der sich im “Hier und Jetzt“ bewegt, lebendig , leidenschaftlich, schön.

Mit Uwe Oberg konnte  die MusikAktion ANALOG – Reihe endlich den großartigen Musiker und Pianisten gewinnen, der in Saarbrücken mit manchen überragenden Konzerten in den letzten 20 Jahren für Furore sorgte.


Uwe Oberg

Foto by Shirin Sojitrawalla

„Oberg ist einer der Wenigen, der amerikanische und europäische Improvisationsmusik tatsächlich zu verbinden vermag; einer der interessantesten Pianisten am gefährlichen Terrain zwischen Neuer Musik und freiem Jazz, der vor allem durch seine ökonomische Spielweise besticht.“ (OTMAR KLAMMER / ORF).
„… alles, was er in die Hände nimmt, bekommt mehr Glanz, wird intensiviert.“ (ART LANGE / CHICAGO).

1962 in Offenbach geboren, begann er mit sieben Jahren Klavier zu spielen, ging durch populäre Musikstile und landete in den frühen 80er Jahren beim Jazz. Autodidakt. Seit 1986 ist er Mitglied der KOOPERATIVE NEW JAZZ / art.ist Wiesbaden.

Mit seinem einzigartigen und unverkennbaren Stil spielt Uwe Oberg an der Schnittstelle zwischen Jazz und neuer improvisierter Musik. Seit den 80er Jahren ist er dort in zahlreichen Kontexten aktiv: Er spannt den Bogen vom Inside-Piano zu eigenen Kompositionen und der Musik von Monk.

Seit 2021 spielt er mit dem internationalen Quartett CONFERENCE CALL; Trio RELIGHT mit JOE FONDA und LUCÍA MARTÍNEZ. Mit LACY POOL widmet er sich vor allem Steve Lacys Kompositionen. Duo mit SILKE EBERHARD, SOG mit MATTHIAS BAUER, LINA ALLEMANO und RUDI FISCHERLEHNER.

Ferner sucht er immer wieder improvisatorische Begegnungen, Kooperation mit: Alfred Harth, Peter Kowald, Tony Oxley, Matthias Schubert, Uli Phillipp, Paul Lovens, Sven-Ake Johansson, Jazzensemble des HR, Rudi Mahall, Evan Parker, Axel Dörner, Jörg Fischer, Norbert Stein, Rajesh Mehta, Carl Ludwig Hübsch, Urs Leimgruber, Frank Gratkowski, Christof Thewes u.v.a.

Uwe Oberg komponiert und spielt Theatermusik sowie Musik für Tanz & Literatur. Workshops. Zahlreiche CD-Einspielungen. Im Deutschen Filmuseum Frankfurt/M. und Caligari Wiesbaden bespielt er Stummfilme.
Von 2005 – 2021 kuratierte er das Festival JUST MUSIC in Wiesbaden.

2007 wurde Oberg mit dem HESSISCHEN JAZZPREIS ausgezeichnet.


Christof Thewes

Thewes begann 1976 Posaune zu spielen und arbeitet seit 1988 als freischaffender Musiker. Er leitet zahlreiche Ensembles und Musikprojekte, die sich zwischen modernem Jazz, freier Improvisation und Neuer Musik bis hin zu experimentellem Rock, Funk und Popmusik bewegen.

Gemeinsam mit Martin Schmiddi Schmidt gründete er 1991 das „Duo Undertone“, das 2002 mit Hartmut Oßwald und Dirk-Peter Kölsch zum Quartett erweitert wurde.  Er leitet das „Christof Thewes Quartet“ (mit Hartmut Oßwald, Ben Lehmann, Martial Frenzel), „Undertone Project“, das „Duo Gulden / Thewes“ (mit Alfred Gulden), „Quartetto Pazzo“.

Des Weiteren leitet er die Ensembles  „The Ascension Factor“, „Yahoos“, „Phase IV“ und spielt im „Globe Unity Orchestra“. Im Projekt „Lacy Pool“ (mit Uwe Oberg und Michael Griener) widmete er sich der Musik von Steve Lacy. Zeitweilig gehörte er zu der Berliner Formation „Die Enttäuschung“.

Er ist seit 2017 mit Thomas Borgmann, Willi Kellers und Jan Roder im Quartett „Ruf der Heimat“ zu hören. Fernab der verschiedenen Bandprojekte wie Improvisationsformationen steht er auch solistisch auf der Bühne. 2010 veröffentlichte er das Solo-Album „Trombonealone“ bei JazzHausMusik.

Thewes schreibt Auftragskompositionen für Rundfunk, Film und Kammerorchester. Für den Saarländischen Rundfunk komponierte er die Musik zu „Harte Zeiten für Väter“ und die Eröffnungsmusik für das „Altstadtfest Saarbrücken 1996“. 2022 komponierte er für das Kammerorchester Ricercare ein Werk für Orchester und zwei solistische Schlagzeuge, welches durch das Ensemble im Rahmen des Abschlusskonzertes der Sommermusik 2022 am Funkhaus Halberg uraufgeführt wurde.


Ausserdem:
Die neue Produktion von Christof Thewes ist auf Bandcamp zu hören:
PHASE VIER – Silvertowers II

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Infos und Musik von Christof Thewes unter
https://christofthewes.bandcamp.com und unter
http://www.christofthewes.de